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Leitfaden Monetarisierung

Wie du Unterstützungszahlungen so einrichtest, dass sie wirklich reinkommen – und dauerhaft reinkommen, ohne deinen Server kaputtzumachen. So funktioniert es auf unserem eigenen Server; die vier Schritte bauen aufeinander auf.

Jede einzelne Einstellung ist unter Monetarisierung beschrieben.

1. Supportseite einrichten​

Verbinde unter Server Admin → Monetarisierung ein Zahlungskonto: Auszahlungsland wählen, Privatperson oder Firma angeben und das Stripe-Formular direkt auf der Seite ausfüllen. Das dauert meist unter fünf Minuten und braucht ein bezahltes dzbot-Abo. Die einzelnen Schritte stehen unter Zahlungskonto verbinden.

Schreib danach einen kurzen Einleitungstext für die Supportseite: was Spieler unterstützen, was sie dafür bekommen und wie sie dich bei Fragen und Erstattungen erreichen. Bleib bei „Unterstützung“ oder „Support-Produkt“ – nenn es nie Spende, weder auf der Seite noch gegenüber Stripe (warum).

Sobald das Konto aktiv ist, finden Spieler im Shop Server unterstützen.

2. Etwas zurückgeben​

Spieler zahlen viel eher, wenn sie etwas dafür bekommen. Die einfachsten Belohnungen:

  • Eine Discord-Rolle für eine feste Zeit nach jeder Zahlung – jede neue Zahlung verlängert sie.
  • Ein Dankeschön in einem Channel, damit die Community sieht, wer den Server am Laufen hält.
  • Ingame-Währung zu einem festen Kurs pro Euro.

Währung funktioniert am besten gestaffelt: Wer mehr zahlt, bekommt einen besseren Kurs. Das belohnt größere Zahlungen, ohne kleine wertlos wirken zu lassen. Auf unserem eigenen Server:

Zahlung abWährung pro EuroBeispiel
10 €50010 € → 5.000
20 €75020 € → 15.000
50 €1.00050 € → 50.000
100 €1.250100 € → 125.000
250 €1.500250 € → 375.000

Alle drei Belohnungen liefert die Aktion Support Rewards: Server Admin → Aktionen → Marktplatz. Installiere sie, schalte die gewünschten Schritte ein, stell die Währung pro Euro für die kleinsten Zahlungen ein und leg unter der Währungsbelohnung pro Stufe eine Zeile an (ab welchem Betrag, wie viel pro Euro). Wie das Installieren funktioniert, steht unter Aktions-Marktplatz.

Währung und Casino

Für echtes Geld Ingame-Währung gutzuschreiben, während das Casino läuft, kann je nach Land verboten sein. Wenn du beides behalten willst, informier dich, was für dich gilt – und wenn du dir nicht sicher bist, entferne die casino.*-Rechte aus allen deinen Gruppen.

3. Etwas zum Kaufen bieten​

Währung ist nur etwas wert, wenn es im Shop Dinge gibt, die Spieler haben wollen: Waffen, Aufsätze, Fahrzeuge, Basenbau-Material, fertige Kits. Wie du den Katalog aufbaust – Kategorien, Item-Sets, Kauflimits –, steht unter Shop-System; als Startpunkt kannst du auch einen ganzen Shop von einem anderen Server kopieren.

Setz die Preise im Verhältnis zu deinem Kurs. Auf unserem Server kostet eine M4A1 4.000 – eine Zahlung von 10 € kauft ein Gewehr, nicht den halben Shop. Wenn man für 10 € alles bekommt, was es gibt, hat niemand einen Grund, wiederzukommen, und die Ausrüstung verliert auch im Spiel ihren Wert. Kauflimits pro Spieler und Zeitraum verhindern, dass einzelne Items den Server fluten.

Sorg dafür, dass man Währung auch durchs Spielen verdienen kann – über Kill-Belohnungen, Kopfgelder, Events oder Fraktionsgehälter. Dann teilen sich Unterstützer und alle anderen dieselbe Wirtschaft; Unterstützer kommen nur schneller ans Ziel.

4. Loot knapp halten – und die Wirtschaft fair​

Es geht nicht darum, möglichst viel Pay-to-Win aus deinen Spielern herauszuholen. Es geht um einen Server, auf dem Leute monatelang spielen wollen.

Hochgedrehter Loot macht einen Server langweilig. Wenn jeder eine Stunde nach dem Spawn voll ausgerüstet ist, lohnt sich kein Kampf mehr, Ausrüstung zu verlieren kostet nichts, und die Spieler ziehen nach ein paar Tagen zum nächsten Server weiter. Am Ende wipest du oft, nur damit es spannend bleibt.

Knapper Loot hält Spieler. Wenn gute Ausrüstung erarbeitet werden muss – gesucht, erkämpft, nach Hause getragen –, ist sie etwas wert. Spieler bleiben länger, haben Geschichten zu erzählen, und du musst seltener wipen. Das stellst du in der Loot-Wirtschaft deines Servers ein (die Werte nominal und min in der types.xml bei Nitrado).

Der Nebeneffekt: Auf einem Server mit knappem Loot zählt der Shop, und du kannst ihn hoch bepreisen. Wer dort etwas kauft, spart sich echte Zeit, kann aber nicht für 10 € den ganzen Server kaufen.

Spieler hassen Pay-to-Win

Spieler erkennen Pay-to-Win sofort, und sie gehen deswegen. Wenn Geld Stärke kauft, die man durchs Spielen nie bekommt, oder der Shop sichtbar darauf ausgelegt ist, Leute zum Zahlen zu drängen, wendet sich deine Community gegen dich – die Unterstützer eingeschlossen.

Die Wirtschaft muss ausgewogen sein, sonst funktioniert nichts davon. Eine gute Faustregel: Alles im Shop lässt sich auch im Spiel finden oder verdienen. Der Shop spart Zeit; er verkauft nichts, was andere nie haben können.

Checkliste​

  • Zahlungskonto verbunden, Supportseite mit Einleitungstext.
  • Support Rewards installiert: Rolle, Dankeschön, Währung mit Staffelung, wenn du willst.
  • Shop mit Items, die Spieler haben wollen, Preise passend zum Kurs, Kauflimits wo nötig.
  • Währung auch durchs Spielen verdienbar.
  • Loot knapp genug, dass Ausrüstung etwas wert ist.

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